Feeds:
Artikel
Kommentare

Es muss manchmal schon bitter sein in Mecklenburg-Vorpommern zu wohnen – ein Bundesland, über das nicht mal Rainald Grebe singt, sonder „nur“ Volker Stübing. 

So liest sich auch das About des hier vorgestellten Blogs „Useless – Mecklenburg at its worst“ recht eindeutig:
„Als hineingeborener und damit unfreiwilliger Insasse dieser Region, die ausser viel plattem Land, einer stetig schwindenden und vermännlichenden Restbevölkerung sowie jeder Menge Pessismus nicht viel zu bieten hat, drängt sich eine Beschäftigung mit diesem Thema geradezu auf.“  

Das erwähnte Thema sind Nazis, genauer Nazis und ihr Vorgehen im ländlichen Raum. So liest mensch aktuell eine treffende und erschreckende Analyse über die Kommunalwahlen („Shame on you – Schwerin hat gewählt“) im nordöstlichen Bundesland. Daneben gibt es viele kleine Artikel über viele kleine Aktionen der Nazis, die im Gesamten betrachtet nicht gerade ein schönes Bild von Meck-Pomm zeichnen. Tolle Sache. Tolle Recherche.

Nazis abschalten.


Volker Strübing singt „Mecklenburg“

Ich schrieb einst über Anal Bleaching und Quasi-Kommodifizierung jeder stelle des (vor allem) weiblichen Körpers. Ich erwähnte auch Schamlippenlifting und nun stieß ich auf einen wunderbaren Artikel mit dem klasse Titel „Vulva 90210“ über die Praxen solcher Schönheitsinstitute, die versuchen ein Problem zu erzeugen, wo kein Problem ist. Ein Auszug:

„While it is exciting that the female genitalia can step out from behind the “shroud of mystery” that it has crouched behind for centuries past, it is worrying that it would step into the hands of this “Institute,” which claims authenticity and accuracy, yet provides little more than petty stereotypes, “locker room” knowledge, and biased information. This website hardly advocates women’s sexual or emotional health, its studies are far from “factual,“ and the site’s content itself is in sore need of a good proofreader.“

Amazon: Fail!

Amazon: Fail!

Amazon scheint die Amis vor „schwulen“ und „adult“ Büchern schützen zu wollen…

Fail, ihr Spinner.

Übersicht mit Links zu vielen relevanten Quellen.

Und weil ich gerade in Tanzlaune bin:

 

So sehen echte Männer aus - Dirk Benedict

So sehen echte Männer aus - Dirk Benedict

Ich erwähnt vielleicht schonmal eine gewisse Tendenz republikanisch-rechter Kreise in der USA eine gewisse Abneigung gegenüber Hollywood und der Filmindustrie zu verspüren. Die sind nämlich liberal, ergo: links, und praktisch der Grund für alle großen Probleme in den USA (Abtreibung, Schwule, Euro-Sozialismus). Nun ja, nun scheint der gemeine Republikaner/Konservative nicht gänzlich auf die Bespaßung in Kino und TV verzichten zu wollen, also brauch es Vorbilder – aufrechte SchauspielerInnen mit einer gewissen Attitüde. Aber um es mit der Worten des kongenialen Sean Penns zu beschreiben, alle Menschen in Hollywood sind numal „commie, homo-loving sons of guns“ – und damit auf der Liste möglicher Vorbilder für das konservative Publikum vermutlich knapp unterhalb Saddams, Adolfs und Bill Clinton gerankt. 

 

Daher musste National Review Online – Autor, Mark Hemingway (hier ein Kommentar über ihn bei Salon.com), tief graben um diese Ikone auszugraben: Dirk Benedict!

Who the fuck is Dirk Benedict?
Weiterlesen »

Es gibt Sachen, die sollte es nicht geben. Einer dieser Dinge ist Anal Bleaching (Link zum tatsächlich existierenden Wikipedia Artikel in Englisch, Finnisch, Holländisch, Deutsch und Portugiesisch!). Es geht dabei um die Aufhellung der Rosette, also der Haut um das Popo-Löchchen. Scheinbar scheint dessen Farbe für manche Menschen etwas zu dunkel geraten zu sein, also bleicht mensch sich diesen ‘Schandfleck’ weg. Wie jeder guter Trend, kommt ‘Anal Bleaching’ aus der Pornoindustrie. Es erscheint logisch, denn Körperteile bzw. Körperöffnungen spielen in vielen Pornofilmen bekanntlich eine tragende Rolle. (Logisch aber nur, weil sie halt häufig im Bild sind, warum mensch sie dann bleachen muss, keine Ahnung.)

Weiterlesen »

In näherer Zukunft werde ich wohl im Zuge meiner Magisterarbeit mit den Republikanern und der konservativen Bewegung beschäftigen. Es wird darum gehen, inwiefern sich die Bedingungen des Diskurses in Amerika geändert haben, die – so vielleicht meine These – über die letzen Jahrzehnte vor allem von Republikanern und (Neo-)Konservativen geprägt wurden. Das könnte dazu führen, dass sich die Republikanische Partei als Sammelbewegung der Konservativen – von moderaten Free-Markets zu ultrachristlichen ‘Hinterwäldlern’ – sich verändern muss und wie sie das tun möchte. Autoren wie David Frum und Mike Huckabee streiten derzeit darüber.

Weiterlesen »

Happy Valentin’s Day!

Heute ist der Tag der großen Liebe und Geschenke.

Wer keine Liebe hat, der findet sie hier und wer dann doch noch kein Glück gefunden hat, dem ist hiermit geholfen.

Sarah Haskins 4ever.

„National Review“ ist, wie ich bereits hier schonmal erwähnte, ein Sprachohr der konservativen Bewegung in den USA. Fröhliches Obama-Bashing geht einher mit Kritk an den ‘liberalen’ Medien, Schwangerschaftsabbruch-Befürwortern etc. und einem gesunden Übermaß am Patriotismus.

Bei so einem Weltbild ist es vermutlich schwer ins Kino zu gehen, denn viele Filme kommen halt aus dem liberalen Moloch Hollywood. Und viele Schauspieler sind auch noch eher links. Damit FOX News und „24″ nun nicht alleine für die Unterhaltung des konservativen Amerikas sorgen müssen, haben die LeserInnen von NRO 25 Filme für Konservative ausgewählt – gewonnen hat im Übrigen „Das Leben der Anderen“.  Mit dabei sind Filme wie „Juno“, „The Dark Night“ (eigentlich ein Portrait über Bush Jr.) und „Team America“  - sehr witzig geschrieben und teilweise charmant begründet.


WARNUNG: Nicht für Kinder geeignet: Hassprediger am Werk. 

Vor einiger Zeit schrieb ich hier über die  “Aktion „Kinder in Gefahr“"  eine radikal-christliche Bewegung, die unter dem Deckmantel des Jugendschutzes ihre christlich-fundamentalistischen Ideen unter die Menschen bringen möchte – fröhlich in der Moral des Mittelalters verhaftet, hetzt man gegen alles Böse in der Welt (Bravo, Beleidigung christlicher Symbole etc.= und natürlich gegen die böse, böse Homosexuellen-Lobby. Nächstenliebe, immerhin ein christliches Motiv aus diesem Buch mit dem Kreuz drauf, ist anders.

Diese, so der immer noch nicht videogene Sprecher, Mathias von Gersdorff, bedrohe die Religionsausübung in Deutschland. Das Argument geht so: Wenn die armen Christenmenschen und die homophoben Angehörigen anderer Religionsgemeinschaften nicht mehr ihre Meinung über Homosexuelle äußern dürften, weil die „Homo-Lobby“ (meine Verkürzung) dafür sorge, dass das Gesellschaftlich nicht mehr akzeptiert wird und gegen Homophobie kämpft, sei damit die Religionsfreiheit untergraben. 

Zum Glück für den aufgeklärten Teil der Gesellschaft leben wir nicht in einem christlichen Staat. Auch wenn die Gleichstellung von homosexuellen Mitmenschen noch peinlich rückständig ist in Deutschland (super fortgeschritten im Vergleich zu Saudi-Arabien natürlich…), ist es doch ein gutes Zeichen, dass sich in der Politik Kräfte dafür stark machen, die latente bis manifeste Homophobie in der Gesellschaft nicht mehr hinzunehmen, aufzuzeigen und zu bekämpfen. Dazu gehört auch Erziehung an den Schulen, in den Kindergärten, überall.

Klar ist, nicht jeder Mensch wird davon überzeugt werden können. So wie es wohl noch eine ganze Weile Rassisten, Antisemiten und Nazis geben wird, wird es auch noch Menschen wie Gersdorff geben – gefangen in ihrer christlich-spießigen, heteronormativ geprägten Kleinstwelt.

Hihi: Gerade noch gefunden. Eine schöne Gesamtzerlegung der Ideologie von „Kinder in Gefahr“ bei „The Gay Dissenter“

Wissenschaftsfreiheit hat seine Grenzen, wenn die Finanzkrise kommt – so sehen es zumindest einige Republikaner im US- Bundesstaat Georgia bzw. die Wirtschaftskrise ist ein gutes Mittle um mal wieder die „culture wars“ aufleben zu lassen. So wird bei Feministing.com berichtet, dass einzelne Republikaner nun die Studiengänge Gender/Queer Studies in Frage stellen, weil sie ihnen wohl nicht verwertbares wissen vermitteln und überhaupt den Rechten alles suspekt ist, was irgendwie Kritik an Normen und Herrschaftsverhältnissen darstellt. Ein dickes FUCK YOU!

Ich plädiere für weniger Geld für Jura-Studiengänge: Anwälte gibts es doch eh genug.

Ältere Artikel »